Zweck und Einsatzkontext
In welchem Bereich wird das KI-System eingesetzt? Welche Entscheidungen unterstützt es? Wer interagiert mit dem System?
Regelbasiert und nachvollziehbar. Jede Bewertung lässt sich auf die zugrundeliegenden Antworten und Rechtsgrundlagen zurückführen. Diese Seite zeigt offen, wie das Verfahren funktioniert - und wo seine Grenzen liegen.
CompliKI nutzt für die Risikoeinordnung deterministische Regeln, keine generative KI. Bei identischen Antworten ergibt sich das identische Ergebnis - und der Entscheidungsweg lässt sich Schritt für Schritt nachvollziehen. Eine verkürzte Variante dieser Logik läuft im kostenlosen Schnell-Check ohne Login.
Der Klassifizierungs-Wizard arbeitet mit definierten Fragen über mehrere Kategorien. Statt Freitext und Keyword-Raten gibt es klar zugeordnete Antwortoptionen - jede mit Wirkung auf die Einordnung. Wie der Wizard in der Anwendung aussieht, zeigt die Funktionsübersicht ab Starter.
In welchem Bereich wird das KI-System eingesetzt? Welche Entscheidungen unterstützt es? Wer interagiert mit dem System?
Welche Datenarten werden verarbeitet? Personenbezogene Daten, besondere Kategorien, anonyme Daten? Woher stammen sie?
Hat das System Einfluss auf Zugang zu Beschäftigung, Bildung, Sozialleistungen, Kreditwürdigkeit, Strafverfolgung oder Migration?
Liegt einer der in Annex III des EU AI Act gelisteten Hochrisiko-Anwendungsbereiche vor? Falls ja, welcher?
Der EU AI Act unterscheidet vier Hauptrollen - jede mit eigenem Pflichtenkatalog. CompliKI führt durch die Abgrenzung und zeigt nur die Pflichten, die für die festgestellte Rolle und Risikoeinordnung relevant sind.
Im Verfahren abgegrenzt werden Provider (Anbieter), Deployer (Betreiber), Importeur (Einführer) und Distributor (Händler). Was jede dieser Rollen genau umfasst, welche Pflichten daraus folgen und welche zwei weiteren Akteursrollen die Verordnung daneben kennt, steht ausführlich in der Referenz zu den Rollen im EU AI Act.
Hinweis: Eine Organisation kann gleichzeitig in mehreren Rollen agieren. Bei eigenen Erweiterungen oder Anpassungen kann ein Deployer zum Provider werden. CompliKI unterstützt bei der Einordnung, ersetzt aber keine juristische Würdigung im Einzelfall.
Der EU AI Act unterteilt KI-Systeme in vier Risikoklassen. CompliKI ordnet jedes erfasste System in diese Stufen ein und zeigt die jeweils geltenden Pflichten.
Verbotene Praktiken (Art. 5), Hochrisiko-Systeme (Art. 6, Annex III), begrenztes Risiko mit Transparenzpflichten (Art. 50) und minimales Risiko: Was jede Klasse umfasst und welche Pflichten daraus folgen, ist ausführlich in der Referenz zu den vier Risikoklassen beschrieben.
Zusätzlich gelten für General-Purpose-AI (GPAI) eigene Transparenz- und Dokumentationspflichten. CompliKI unterstützt diese Sicht in den Workflow-Strecken.
Jede Bewertung wird mit der Version der zugrundeliegenden Rechtsgrundlage gespeichert. So bleibt nachvollziehbar, auf welchem Stand eine Einstufung beruht - und wann eine Re-Prüfung sinnvoll ist. Welche Pflichten zu welchem Termin greifen, listet der Zeitplan der Geltungstermine.
Der optionale KI-Co-Pilot hilft beim Formulieren von Texten und beim Strukturieren von Eingaben. Die Risikoeinordnung selbst trifft er nicht - sie bleibt regelbasiert und reproduzierbar.
Vorschläge für die Beschreibung von KI-Systemen, Risiken und Maßnahmen.
Hinweise auf Stellen, an denen Eingaben unscharf oder unvollständig sind.
Kontext zu Rechtsbegriffen aus dem EU AI Act im Glossar-Stil.
Vom Co-Piloten generierte Texte sind als solche markiert und stets fachlich zu prüfen.
Der KI-Co-Pilot nutzt die Anthropic-API. Eingaben können dabei auf US-Server übertragen werden. Details und Opt-out in der Datenschutzerklärung sowie auf der Seite Sicherheit und Datenschutz
Eine ehrliche Aufstellung, wo CompliKI trägt und wo eine individuelle fachliche oder juristische Prüfung sinnvoll oder erforderlich ist.
Keine Rechtsberatung: ersetzt keine anwaltliche Prüfung im Einzelfall.
Keine verbindliche Einstufung: eine strukturierte Erstbewertung, keine behördliche Feststellung.
Keine Konformitätsbescheinigung: die Konformitätsbewertung erfolgt durch zuständige Stellen.
Kein lückenloser Annex IV: zentrale Inhalte werden unterstützt, prüffeste Doku erfordert ergänzende Arbeit.
Keine Garantie auf Aktualität: Rechtsgrundlagen werden laufend gepflegt, Vollständigkeit ist nicht garantiert.
General-Purpose-AI (GPAI): Inhalte werden laufend ergänzt; systemische Risiken sind nicht vollständig automatisiert prüfbar.
Branchen-spezifische Regulierung: Anforderungen aus z.B. MDR, IVDR oder Finanzaufsicht sind nicht abgebildet.
Internationale Regulierungen: Anforderungen außerhalb der EU (UK, USA, andere) sind nicht abgebildet.
Harmonisierte Normen: sobald harmonisierte Normen vorliegen, werden sie sukzessive aufgenommen.
Im kostenlosen Schnell-Check bekommen Sie in wenigen Fragen einen ersten Eindruck der Methodik - ohne Login, ohne E-Mail.